Post stellt Senioren-Projekt "Post persönlich" einPost stellt Senioren-Projekt "Post persönlich" ein

Die Deutsche Post hat zwei in Bremen gestartete Senioren-Projekte wieder beendet, weil die Nachfrage zu gering war.

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Allerdings wollte niemand für die in Kooperation mit den Johannitern angebotene Maßnahme zahlen. Zuerst hatte der „Weser-Kurier“ darüber berichtet. Das Angebot kostete neun bis 15 Euro monatlich. „Die Menschen, die für den Service in Frage kommen, gestehen sich ihre Hilfsbedürftigkeit vielleicht häufig nicht ein“, sagte Maike Wintjen von der Deutschen Post über das Projektende.

Eingestellt wird auch ein „Lotsendienst“-Projekt, mit dem ehrenamtliche Helfer für Seniorenarbeit gewonnen werden sollten. „Die Entscheidung, sich in der Pflege zu engagieren, wird offensichtlich nicht über eine kurze Ansprache und eine Postkarte gefällt“, sagte Wintjen. Der wissenschaftliche Leiter des Lotsendienstes und Forscher am Bremer Institut für Informationsmanagement, Herbert Kubicek, hat noch eine andere Erklärung: „Soziale Projekte passen nicht zur Struktur der Post.“

Als Aktiengesellschaft könne sich das Unternehmen die…


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