Präventionsprojekt gegen Gewalt in der Pflege

Aus einer Kultur des Wegsehens will Mecklenburg-Vorpommern mit den Beschäftigten von Pflegeheimen eine Kultur des Hinschauens schaffen. Foto: Peter Atkins/AdobeStock

Gewalt in der Pflege umfasst demnach alles, wo Pflegebedürftigen und Pflegekräften Schaden oder Leid zugefügt wird. Auch wenn Pflegebedürftige besonders gefährdet sind, sind sie doch nicht die einzigen Opfer von Gewalt in der Pflege, hieß es vom Ministerium. So könne es in stationären Pflegeeinrichtungen auch zu Gewalt zwischen Pflegebedürftigen kommen. Selbst die Pflegenden seien nicht selten Opfer von Gewalthandlungen. So gaben bis zu 63 Prozent der Pflegekräfte in ambulanter Pflege beziehungsweise in stationärer Alten- und Behindertenpflege an, bereits Gewalt erfahren zu haben.

“Wir müssen aus der Kultur des Wegsehens gemeinsam mit den Beschäftigten von Pflegeheimen eine Kultur des Hinschauens entwickeln”, mahnte Drese.

Dem Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) zufolge wird aus stationären Pflegeeinrichtungen am häufigsten von psychischer Misshandlung, pflegerischer und psychosozialer Vernachlässigung berichtet, gefolgt von…


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