Rechtliche Unterschiede und ungeklärte Mehrkosten

Der Einsatz von Schnelltests soll sich zunächst auf den Gesundheits- und Pflegebereich konzentrieren. Foto: aneriksson/AdobeStock

Pflegeheime, die Schnelltests gegen Corona-Infektionen nutzen wollen, müssen zunächst ein individuelles Testkonzept erarbeiten. Dann müssen sie ihren Plan dem Gesundheitsamt zur Genehmigung vorlegen. Ist die da, können die Einrichtungen die festgelegte Zahl an Antigen-Tests für zunächst 30 Tage bestellen – und hoffen, dass sie zügig geliefert werden.

Zu den Mehrkosten für Personal, die entstehen, weil, Fachkräfte in den Einrichtungen viel Zeit mit den Untersuchungen zubringen, gebe es jedoch noch keine Kostenübernahme. Diese zusätzlichen Personalkosten seien nach der Rechtsauffassung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) pandemiebedingte Mehrkosten und fielen ebenso wie die Testkits unter den Rettungsschirm für die Pflegeeinrichtungen. Gespräche mit dem GKV-Spitzenverband über die Kostenerstattung liefen, sagt Präsident Bernd Meurer.

Der bpa rechnet vor: “Die Durchführung eines Schnelltests dauert rund 20 Minuten. Wie viel…


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