Reform soll Qualitätsunterschiede von Einrichtungen sichtbar machenReform soll Qualitätsunterschiede von Einrichtungen sichtbar machen

Der reformierte Pflege-TÜV werde Pflegeeinrichtungen nicht mehr mit Zahlen bewerten, so der Wissenschaftler Klaus Wingenfeld.

Foto: Susanne El-Nawab

Es solle jetzt geschaut werden, wie gut die Pflege wirklich ist, festgemacht an bestimmten Kriterien: Wie häufig sind Sturzverletzungen? Liegen sich Pflegebedürftige wund? Wie hat sich ihre Mobilität binnen der letzten sechs Monate entwickelt? Als Grundlage der künftigen Bewertungen müssten die Einrichtungen die entsprechenden Werte erst einmal erfassen, so der Wissenschaftler der Universität Bielefeld.

Das Ergebnis solle letztlich Qualitätsunterschiede und -defizite sichtbar machen. Bundesweite Durchschnittsnoten von 1,2 (Juli 2018), gehörten dann der Vergangenheit an. Stattdessen könnte ein System aus fünf Bewertungen eingeführt werden: weit über Durchschnitt; etwas über Durchschnitt; nah am Durchschnitt; etwas unter Durchschnitt; weit unter Durchschnitt.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz lobte die Vorschläge zwar als wichtig und richtig, „doch mit der Umsetzung sind die Krankenkassen und die Betreiber beauftragt“, sagte Vorstand Eugen…


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