Reformvorschlag von Spahn muss nachgebessert werdenReformvorschlag von Spahn muss nachgebessert werden

Christel Bienstein, Präsidentin des DBfK, kritisiert den Vorschlag von Jens Spahn zur Reformierung der Pflegeversicherung.

Foto: DBfK

Bislang ist bekannt, dass Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) plant, den Eigenanteil für Pflegebedürftige auf 700 Euro und für maximal 3 Jahre zu begrenzen. Außerdem sollen die Gehälter in der Langzeitpflege auf Tarifniveau erhöht werden. „Die Belastung der Pflegebedürftigen durch die steigenden Eigenanteile sind hier richtig erkannt worden“, kommentiert Christel Bienstein, Präsidentin des DBfK, den Vorstoß. „Ob die Lösung des Problems aber mit diesem Vorschlag schon erreicht wird, bezweifeln wir. Die Begrenzung des Eigenanteils muss sozial ausgewogen sein. Alle Menschen mit Pflegebedarf müssen sich eine bezahlbare, bedarfsgerechte Pflege leisten können – egal wie viel Rente sie bekommen oder sie angespart haben.“

Der DBfK befürchtet, dass der aktuelle Vorstoß die demografische Entwicklung nicht hinreichend berücksichtig. Es werde in den kommenden Jahren deutlich mehr Menschen mit Pflegebedarf geben, während die Anzahl der…


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