Rentner können gewohnten Lebensstandard nicht halten

Zu wenig Rente könnte auch dazu führen, dass der Sozialhilfeträger häufiger für das Leben im Heim aufkommen muss. Foto: Adobe Stock/ Ramona Heim

Auch wenn sie zusätzliche private Versicherungen abgeschlossen haben, bleibt eine Versorgungslücke, wie eine am Mittwoch (12.September 2018) in Berlin vorgestellte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt. Die Forscher gingen bei ihren Berechnungen davon aus, dass die älteren Arbeitnehmer bis zum durchschnittlichen Rentenzugangsalter von 64 Jahren weiterarbeiten – und ihre letzte berufliche Position beibehalten. Selbst bei einem Einsatz des Privatvermögens trete noch bei jedem Dritten eine Versorgungslücke auf.

Die Berliner Wissenschaftler fordern deshalb weitere Rentenreformen: “Die Ergebnisse der Studie legen nahe, dass das System der Alterssicherung weiter reformiert werden müsste, damit mehr Menschen ihren Lebensstandard auch im Alter halten können.” An erster Stelle fordern sie Änderungen an der gesetzlichen Rentenversicherung. Konkret denken die Studienautoren an eine Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze für die oberen…


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