Schüler schreiben "Briefe an sich selbst"

Seniorendomizil Guttknechtshof in Stein/Bayern: Zu Beginn der Ausbildung gibt’s Schultüten, im Verlauf der Ausbildung “Briefe an sich selbst”.

Foto: Hellmuth Everding

In Reflexions-Gesprächen zwischen Schülern und Praxisanleitung sei auf die Frage, was in der Ausbildung bisher denn gut gelaufen sei, was weniger gut und was man tunlichst ändern sollte, seitens der jungen Leute häufig nur Schweigen oder ein leises “Ich weiß nicht…” zurückgekommen. “Vielen fällt die mündliche Beantwortung derartiger Fragen sehr schwer”, sagt Praxisanleiterin Cornelia Henschel. Woruafhin die Idee aufkam: Vielleicht würde es ihnen ja leichter fallen, positive wie auch negative Dinge aufzuschreiben…

Also wurde die Aktion “Briefe an sich selbst” ins Leben gerufen. Solche verfassen die Schüler nun jeweils zu Beginn des Schuljahrs. An dessen Ende öffnen und lesen ihn Schüler und Praxisanleitung gemeinsam. Da stehen dann Sätze drin wie “Hoffentlich bin ich in den Praxisbesuchen nicht mehr so aufgeregt” oder “Ich will mich mehr anstrengen, hab es letztes Jahr schleifen lassen.”

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