Seniorenpolitik als Querschnittsaufgabe der Stadt- und Regionalentwicklung

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese (SPD). Foto: Ecki Raff

Es werde dort feste Ansprechpartner geben. Dabei gehe es dann um die mögliche Förderung vom Land oder anderen Trägern wie Krankenkassen für notwendige Umbauten. “Die Ansprechpartner in den Beratungsstellen können den Betroffenen durch den Förderdschungel helfen”, sagte Drese am Dienstag nach dem 1. Landesfachtag “Gutes Leben im Alter vor Ort” in Güstrow.

Prinzipiell müsse die Seniorenpolitik eine Querschnittsaufgabe der Stadt- und Regionalentwicklung werden, sagte Drese. Vor allem das Leben im Alter im ländlichen Raum sei dabei eine große Herausforderung, sagte sie beim Landesfachtag mit etwa 60 Vertretern von Kreisen, Kommunen und Verbänden.

Rund 25 Prozent der Menschen in Mecklenburg-Vorpommern seien bereits heute über 65 Jahre. Dieser Anteil werde sich bis 2030 auf etwa 35 Prozent erhöhen. “Angesichts der Veränderung der Altersstruktur müssen die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen älterer Menschen eine ganz besondere…


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