Sozialausgaben könnten rasant steigenSozialausgaben könnten rasant steigen

Laut einer Studie kommen auf nachfolgende Generationen viel höhere Sozialabgaben zu. Bild: Adobe Stock/ Jürgen Fälchle

Die Ausgaben drohten von 890 Milliarden Euro im Jahr 2017 auf 1,6 Billionen Euro im Jahr 2045 zu steigen, warnen die Autoren der Studie, die die Bertelsmann Stiftung am Donnerstag (14.3) in Gütersloh veröffentlichte. Die steigenden Ausgaben könnten jedoch weder allein durch mehr Kinder, noch durch mehr Zuwanderung gebremst werden, heißt es in der Studie, die von Wissenschaftlern der Ruhr-Universität Bochum im Auftrag der Stiftung erstellt wurde.

Ein im Jahr 2010 geborener Durchschnittsverdiener könnte laut den Prognosen im Vergleich zu einem im Jahr 1970 Geborenen bei gleichem Brutto-Lebenseinkommen im Laufe seines Erwerbslebens insgesamt etwa 171 000 Euro mehr Sozialbeiträge zahlen, heißt es in der Studie. Mehr Geburten allein brächten keine Entlastung, weil dadurch zunächst die Ausgaben für Bildung und Familie steigen würden, erläuterten die Autoren der Studie. Die Belastungen durch Ausgaben für ältere Menschen würden erst längerfristig…


Vollständigen Artikel lesen