Soziale Infrastruktur neu bewerten

Die diakonischen Dienstgeber wollen – als eine Folge der Corona-Krise – die soziale Infrastruktur in Deutschland neu bewerten lassen. Foto: didesign/AdobeStock

Angesichts der sich abzeichnenden Wirtschaftskrise und der deswegen rückläufigen Steuer- und Sozialversicherungseinnahmen, erwartet Christian Dopheide, Vorstandsvorsitzender des VdDD, einen höheren Konsolidierungsdruck in den öffentlichen Haushalten. Dies dürfe sich jedoch nicht negativ auf die Versorgungsstandards sozialer Dienste auswirken.Christian Dopheide erklärt dazu: “Wir warnen deshalb eindringlich davor, nach der Krise und zur Bewältigung der Krisenkosten diese Systeme nach Vorbildern, die sich nicht bewährt haben, übereffizient auszugestalten.” Stille Reserven und Redundanzen im Gesundheitssystem, die während der akuten Phase der Pandemie die flächendeckende, qualitativ hochwertige Versorgung in Deutschland erst sichergestellt haben, dürfen nicht Sparmaßnahmen zum Opfer fallen, heißt es in einer Pressemitteilung de VdDD.

Der VdDD forderte schon frühzeitig eine Ausweitung der sog. Corona-Prämien für alle Mitarbeitenden in den sozialen…


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