Sozialministerium weist Kritik an Pflegeausbildung zurückSozialministerium weist Kritik an Pflegeausbildung zurück

Die Pflegekammer befürchtet, dass es zu mehr gewalttätigen Übergriffen kommen könnte, wenn Personen ohne Schulabschluss in der Pflege arbeiten. Das Sozialministerium in Hessen weist die Kritik zurück. Foto: Adobe Stock/ Ocskay Mark

Die Pflegekammer hatte wegen der herabgesetzten Eintrittsschwelle vor einem Anstieg der Gewalt in der Pflege gewarnt. „Die Aussagen entbehren jedweder Grundlage“, sagte Esther Walter, Sprecherin des hessischen Sozialministeriums. „Sie verunsichern die Menschen und sind ein Schlag ins Gesicht bei der Fachkräfteanwerbung, die für diese Branche so wichtig ist.“

Der hessische Landtag öffnete Mitte Juni die Altenpflegeausbildung auch für Menschen ohne Schulabschluss. Damit sollten unter anderem junge Flüchtlinge mit Bleibeperspektive eine Chance bekommen, den Beruf des Altenpflegehelfers zu ergreifen. Während der Ausbildung muss der Hauptschulabschluss allerdings parallel nachgeholt werden. „Die Abschlüsse in der Pflege in Hessen bleiben genau so viel wert wie die ganze Zeit“, sagte Walter.

Aus Sicht der rheinland-pfälzischen Pflegekammer besteht ein höheres Risiko für Gewalt gegen Pflegende und Pflegebedürftige, wenn Berufsanfänger…


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