Spahn stellt Eckpunkte des Sofortprogramms vorSpahn stellt Eckpunkte des Sofortprogramms vor

Will die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessern: Gesundheitsminister Jens Spahn

Foto: Stephan Baumann

Mit 13.000 zusätzlichen Pflegekräften und mehr Geld will die Koalition aus Union und SPD den Anfang machen für eine Trendumkehr in der Alten- und Krankenpflege. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte am Mittwoch in Berlin, von dem Sofortprogramm der Bundesregierung gehe das Signal aus: „Wir haben verstanden.“ Die Arbeitsbedingungen in der Pflege hätten sich jahrelang immer weiter verschlechtert, viele Pflegekräfte der Branche den Rücken gekehrt. Das Sofortprogramm sei „ein erster, wichtiger Baustein, um die Vertrauenskrise in der Pflege zu überwinden“, sagte Spahn.

Der Gesetzentwurf soll in Kürze vorliegen. Die wichtigsten Vorhaben:

  • 13.000 zusätzliche Fachkraftstellen für die stationäre Altenpflege. Je nach Größe kann jede Einrichtung eine halbe, eine, anderthalb oder zwei neue Stellen einrichten. Das Programm wird von den Krankenkassen finanziert.
  • Mit bis zu 12.000 Euro werden ambulante und stationäre…


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