Spahn unterstützt Vereinbarungen für weniger Zucker und Salz

„Wir bauen auf diese Selbstverpflichtung der Ernährungswirtschaft und überprüfen sie regelmäßig“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn. Foto: Stephan Baumann

Das Kabinett hatte am 19.12.2018 eine von Klöckner vorgelegte Strategie verabschiedet, die Vereinbarungen mit Herstellern vorsieht. Damit sollen bis 2025 Produkte wie Müslis, Tiefkühlpizza oder gesüßte Getränke allmählich weniger Fett, Salz und Zucker enthalten. Von Verbraucherschützern und der Opposition kam teils scharfe Kritik, dass das Modell auf freiwilliger Basis nicht ausreiche. Starten soll die Umsetzung Anfang 2019, eine erste Bilanz soll im Herbst kommen.
In Deutschland gelten laut Ernährungsministerium 47 Prozent der Frauen, 62 Prozent der Männer und 15 Prozent der Kinder als übergewichtig. Zu viel Zucker, Fett und Salz erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Verbraucherschützer und Mediziner fordern seit langem ein stärkeres Gegensteuern etwa mit weiteren Kennzeichnungen, Werbebeschränkungen oder Extra-Steuern. (dpa)


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