Spahn will Pflegeausbildung im Ausland fördern

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) will Fachkräfte im Ausland für die Pflege in Deutschland ausbilden lassen. Foto: Maximilian König

Mit dem Geld könnten Kooperationspartner für Pflegeschulen im Ausland gefunden werden. Die künftigen Fachkräfte sollten in ihrem Heimatland bereits Deutsch lernen. Auch Diakoniepräsident Ulrich Lilie forderte eine verstärkte Ausbildung in Nicht-EU-Ländern. Von den Grünen kam Kritik.

„Idealerweise sollen sie dann mit Ende der Ausbildung in Deutschland ihre Arbeit starten können“, sagte Spahn. Als mögliche Länder für eine solche Kooperation nannte er den Kosovo, Mazedonien, die Philippinen und Kuba. Um die Personalnot in der Pflege zu lindern, sei zudem „gerade erst ein Sofortprogramm für mehr Stellen und bessere Ausbildung“ beschlossen worden, das ab Januar greife, sagte Spahn der Zeitung.

Es brauche eine verstärkte Ausbildung in Nicht-EU-Ländern, um dem Pflegenotstand zu begegnen, sagte Diakoniepräsident Lilie dem Evangelischen Pressedienst (epd). Die gezielte Anwerbung von Fachkräften stoße in vielen Ländern an ihre Grenzen, weil…


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