Spahns Pflegepolitik ist ein Frontalangriff auf die ambulante Pflege

Claudius Hasenau, Vorsitzender des Fachverbands wig Wohnen in Gemeinschaft, Prof. Ronald Richter, Richterrechtsanwälte, und Lukas Sander, Chefredakteur der Zeitschrift Häusliche Pflege, nach der Pressekonferenz (v.l.).

Foto: Tim Walter

“Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz ist ein Gesetz für die Krankenhäuser. Die ambulante Pflege kommt dort nur in Form der Fahrtkosten für den ländlichen Bereich und einem Zuschuss in Höhe von 12.000 Euro für die Digitalisierung vor”, so Richter. Pflegepersonal für den ambulanten Bereich werde dort nicht geschaffen, sondern die Gefahr heraufbeschworen, dass insbesondere die Krankenkassen auf dieses Reservoir zugriffen.

Zudem werde Pflegepersonal in Krankenhäusern und der stationären Pflege durch das geplante Pflegepersonal Stärkungsgesetz refinanziert. Richter befürchtet, dass das Pflegepersonal aus dem ambulanten Pflegesektor abgeworben wird. “Die ambulante Pflege wird kannibalisiert”, so Richter.

Claudius Hasenau, Vorsitzender des Fachverbands wig Wohnen in Gemeinschaft, fordert dringend Nachbesserungen am bereits in der vergangenen Legislaturperiode abgeschlossenen dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III). Dessen Regelungen hätten…


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