Starre Vorgaben lösen nicht die Probleme

Beim Personaleinsatz in der Nacht ist gute Organisation gefragt.

Foto: Werner Krüper

“Dass es ein Länderwirrwarr an Regelungen zur Personalbesetzung [im Nachtdienst] gibt, erschwert die Organisation und Planung”, so Wipp in der September-Ausgabe der Fachzeitschrift Altenpflege. “Die Vorgaben schwanken von einer Pflegefachperson im Nachtdienst für 30, 45 oder 50 Bewohner.” Alle Regelungen haben laut Wipp aber eine Gemeinsamkeit: Sie seien rein quantitative Vorgaben. Der tatsächliche Pflege- und Betreuungsbedarf sei darin unberücksichtigt.

Wipp sieht das kritisch und erklärt das Dilemma anhand eines Beispiels: Sei in der frühen Nacht vermehrt Behandlungspflege durch Pflegefachpersonen zu leisten, müsse die betreffende Einrichtungen eine zusätzliche Fachperson aus dem Pflegeteam in…


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