Statistik: Mehr Versicherte erhalten PflegeleistungenStatistik: Mehr Versicherte erhalten Pflegeleistungen

Neu ist, dass bei der Begutachtung nun auch berücksichtigt wird, ob Menschen aufgrund psychischer Probleme oder Demenz Hilfe brauchen.

Foto: Lukas Sander

Seit 1. Januar 2017 zählen bei der Einstufung der Pflegebedürftigkeit nicht nur körperliche Einschränkungen. Neu ist, dass bei der Begutachtung nun auch berücksichtigt wird, ob Menschen aufgrund psychischer Probleme oder Demenz Hilfe brauchen. Die bisher geltenden drei Pflegestufen wurden abgeschafft, Patienten werden nun in einen von fünf Pflegegraden eingestuft.

Jetzt kommt es laut Pick darauf an, die Versorgung im Sinne des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs weiterzuentwickeln. Ziel müsse es sein, die Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Menschen „soweit als möglich zu erhalten“.

Im Jahr 2017 haben die MDK-Gutachter über 1,6 Millionen Versicherte nach dem neuen Verfahren begutachtet. Bei fast 1,4 Versicherten empfahlen sie einen der fünf Pflegegrade. Knapp 821.000 Versicherte erhielten erstmals Leistungen. Mehr als 356.000 Menschen wurden in Pflegegrad 2 eingestuft (44 Prozent). Darüber hinaus wurden in den ersten Monaten dieses Jahres…


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