Studie: 26.000 Pflegekräfte mehr bei besseren Jobbedingungen

“Wenn das Personal nicht überdurchschnittlich häufig krank wäre, könnten 50.000 Pflegebedürftige zusätzlich versorgt werden”: Der aktuelle Barmer-Pflegereport wirft kein gutes Licht auf die Arbeitsbedingungen in der Altenpflege.

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Rechnerisch könnten 26.000 Altenpflegekräfte mehr im Einsatz sein, heißt es in der am 1. Dezember veröffentlichten Studie. Das ist rund ein Viertel der in der Altenpflege fehlenden 120.000 Stellen. Zu besseren Arbeitsbedingungen gehörten eine höhere tarifliche Bezahlung sowie planbare und familienfreundliche Arbeitszeiten.

Die Anforderungen durch die Corona-Pandemie verschärften die Personalnot noch, erklärte der Bremer Pflege-Ökonom Prof. Dr. Heinz Rothgang, der die Studie im Auftrag der Barmer erstellt hat. Eine Umfrage seines Instituts im Mai habe zusätzlich ergeben, dass durch eigene Corona-Erkrankungen, Quarantäne und fehlende Kinderbetreuung im Durchschnitt fünf bis zehn Prozent des Personals ausgefallen sei, in einzelnen der 800 befragten Pflegeheime bis…


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