Kaum Akademiker am Bett

Nur 0,34 Prozent aller Beschäftigten in der ambulanten und 0,45 Prozent der Beschäftigten in der stationären Pflege verfügen über eine pflegewissenschaftliche
Ausbildung einer Fachhochschule oder Universität. Die Mehrheit davon übt allerdings Leitungs- und Verwaltungsaufgaben aus. Am Bett ist also nur eine verschwindend geringe Zahl.

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Vorwürfe gegen die FDP Niedersachsen

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) wirft der FDP Landtagsfraktion in Niedersachsen vor, derzeit die professionelle Pflege zu schwächen, indem sie gegen die Pflegekammer mobil machen.

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Pflegebranche ist sich uneins

Darüber dass Pflegekräfte besser bezahlt werden müssen, herrscht Konsens. Jedoch nicht bei der Umsetzung und Refinanzierung. Auch über die Fachkraftquote und darüber, ob sie herabgesetzt werden sollte, wird heftig diskutiert.

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Private Anbieter für bessere Bezahlung über Mindestlöhne

Im Kampf gegen die Personalnot in der Pflege wollen private Anbieter auch auf eine bessere Bezahlung ihrer Angestellten setzen – aber ohne flächendeckende Tarife. Eine bestehende Kommission solle einen Mindestlohn für Fachkräfte aushandeln, der bei 2.500 Euro im Monat liegen könne, teilte der Arbeitgeberverband Pflege (AGVP) jetzt mit.

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Erstmals Stand-by-Dienste im Diakonie-Tarif verankert

"Der erfolgreiche Abschluss in der aktuellen Entgeltrunde ist ein Beleg dafür, wie gemeinsam Gutes gelingen kann", kommentiert der Vorstandsvorsitzende des Verbandes diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD), Christian Dopheide, kürzlich den Beschluss der Arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie Deutschland (ARK DD).

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VKAD: "2.500 Euro im Monat sind ein Hohn"

Der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) hat die Summe von 14 Euro, die Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) vor wenigen Wochen als Mindest-Stundenlohn für Pflegefachkräfte ins Spiel gebracht hat und die hochgerechnet ein Monatseinkommen von 2.500 Euro ergäben (<a data-orighref="http://www.altenpflege-online.net/Infopool/Nachrichten/Spahn-Pflegefachkraefte-sollen-mindestens-14-Euro-pro-Stunde-verdienen"...

ABVP hat neue Vorsitzende

Carmen Kurz-Ketterer ist seit diesem Juli neue Vorsitzende des Arbeitgeber- und Berufsverbandes privater Pflege (ABVP). Die übrigen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands hatten sie einstimmig in dieses Amt gewählt.

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Caritas fordert mehr Wertschätzung für Pflegeberufe

Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel fordert darüber hinaus eine höhere Wertschätzung des Pflegeberufes: "Um genügend Fachkräfte zu gewinnen, braucht der Beruf eine deutliche Attraktivitätssteigerung, die mit einer marginalen Erhöhung des Mindestlohnes nicht zu erreichen ist."

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Kaum neue Stellen in Pflegeeinrichtungen geschaffen

Die Freie Wohlfahrtspflege Nordrhein-Westfalen kritisiert in einem offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das den Einrichtungen 13.000 zusätzliche Pflegekräfte bescheren soll. Die Stellen sind aber bislang fast alle unbesetzt, weil das Gesetz an der Praxis vorbeigeht.

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Zehntausende Pflegekammer-Beiträge stehen noch aus

Ein Großteil der Mitglieder der Pflegekammer Niedersachsen hat seinen Mitgliedsbeitrag noch nicht gezahlt. Bis Ende Mai hätten erst rund 18.000 der geschätzt mehr als 90.000 Mitglieder ihren Beitrag beglichen, teilte die Pflegekammer am 17. Juli in Hannover mit.

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Patientenschützer kritisieren Ergebnisse des PpSG

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz hat eine schleppende Umsetzung des Programms für mehr Stellen in der Altenpflege kritisiert. "Zusätzliches Geld schafft bisher keine zusätzlichen Pflegekräfte", sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

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