Beratungsbedarf ist weiterhin hoch

Der Beratungsbedarf zu Patientenverfügungen und Betreuungsvollmachten ist nach Angaben der Deutschen Stiftung Patientenschutz weiterhin hoch. So nahm die Stiftung hierzu im vergangenen Jahr 11.200 Beratungen vor und erreichte damit erneut den Rekordwert vom Vorjahr, teilte Vorstand Eugen Brysch am Mittwoch in Dortmund mit.

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Pflege steht auf plant erneute Protestaktionen

Das Aktionsbündnis "Pflege steht auf" plant erneute Protestaktionen. Ein offener Brief und ein "Rettungspaket" mit Forderungen zur Diskussion sollen Anfang Februar an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) gesendet werden. Für den 6. März sind zudem Protestaktionen in Bremen geplant.

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Generalistik: Caritas gründet runde Tische

Mit runden Tischen will die Caritas in Münster regional für einheitliche Standards bei der neuorganisierten Pflegeausbildung sorgen. Auszubildende müssen sich künftig für alle Arbeitsfelder in der Pflege qualifizieren, also müssten Krankenpflegeschulen und Fachseminare für Altenpflege ihre Arbeit abstimmen, so die Caritas.

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Bundesregierung will Pflege-Ausbildung ankurbeln

Die Bundesregierung will die Aus- und Weiterbildung dringend benötigter Pflegekräfte ankurbeln. Mit Akteuren in diesem Bereich seien mehr als 100 Maßnahmen vereinbart worden, die bis 2023 umgesetzt werden sollen, sagte Familienministerin Franziska Giffey (SPD) am 25. Januar bei einem Kongress in Berlin.

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Ausbildungsallianz in Nordrhein-Westfalen gegründet

Die in der Pflegeausbildung aktiven Einrichtungen haben die Ausbildungsallianz Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Beteiligten bekundeten zum Auftakt, die Ausbildung der Pflegekräfte in Nordrhein-Westfalen systematisch weiterentwickeln und stärken zu wollen. Sie beschlossen dazu eine enge Zusammenarbeit.

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Flächentarif: ja oder nein?

"Der Flächentarif in der Altenpflege ist wichtig", sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Die Gewerkschaft Verdi hatte Forderungen für einen auch von der Koalition unterstützten allgemeingültigen Tarifvertrag für die Altenpflege aufgestellt.

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Kranken- und Pflegeversicherung zusammenlegen

Der Präsident des Deutschen Pflegerats, Franz Wagner, hat sich für eine Zusammenlegung der Pflege- und Krankenversicherung ausgesprochen. Man müsse darüber nachdenken, ob die Trennung von Kranken- und Pflegeversicherung auf Dauer Sinn mache, sagte Wagner der "Saarbrücker Zeitung".

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Zahl der offenen Stellen gesunken

Die Zahl der offenen Stellen in der Altenpflege ist nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) erstmals seit fünf Jahren gesunken. Entspannt ist die Lage dennoch nicht.

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VKAD: "Die Bezahlung ist besser als ihr Ruf"

Der Verband katholischer Altenhilfe in Deutschland (VKAD) hat der Ansicht widersprochen, MitarbeiterInnen in der Altenhilfe würden generell schlecht bezahlt. "In jeder Talkshow kann man diesen Satz unwidersprochen einwerfen", sagt VKAD-Vorstandsvorsitzende Hanno Heil, "aber er stimmt nicht."

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Pflegekammer: Neue Beitragsordnung soll Geringverdiener entlasten

Wegen der <a data-orighref="Demnach müssen Beschäftigte ab 2019 keine Mitgliedsbeiträge zahlen, wenn ihr Jahresbruttoeinkommen weniger als 9168 Euro beträgt. Bislang liegt die Freigrenze bei 5400 Euro. Von der Neuregelung könnten Schätzungen der Pflegekammer zufolge landesweit rund 13 000 Teilzeit-Pflegekräfte profitieren." href="/Demnach müssen Beschäftigte ab 2019 keine Mitgliedsbeiträge zahlen, wenn ihr...

BVMed befürwortet Vorgehensweise

Der Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, hat die Pläne von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Ausschreibungen bei Hilfsmitteln zu verbieten in einer Pressemeldung, als "richtigen Weg für eine qualitätsgesicherte Hilfsmittelversorgung" bezeichnet.

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