Westerfellhaus will mehr Kompetenzen für PflegefachkräfteWesterfellhaus will mehr Kompetenzen für Pflegefachkräfte

Das Bundesgesundheitsministerium will Pflegefachkräften mehr Kompetenzen geben und die Ausbildung von Pflegeassistenten bundesweit vereinheitlichen. Dafür sollen Ärzte auch Tätigkeiten abgeben, wie der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus erklärte.

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Sie leisten tolle Arbeit- reden Sie darüber!Sie leisten tolle Arbeit- reden Sie darüber!

Pflegeheime in Deutschland leisten jeden Tag großartige Arbeit. Dank engagierter Mitarbeiter, Angehöriger, Ehrenamtlicher und Leitungskräfte. Aber die wenigsten reden auch darüber! Die Redaktion der CAREkonkret - die Wochenzeitung für Entscheider in der Pflege - möchte das ändern.

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Expertenstandard nimmt Betreuungsteams in die PflichtExpertenstandard nimmt Betreuungsteams in die Pflicht

Die Angehörigen sind in die Beziehungsgestaltung zu Menschen mit Demenz eingebunden und sollten gemäß dem entsprechenden Expertenstandard "proaktiv und anlassbezogen über beziehungsfördernde- und gestaltende Maßnahmen informiert, angeleitet, beraten und geschult werden".

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Die Einzigartigkeit der Person steht im VordergrundDie Einzigartigkeit der Person steht im Vordergrund

Wenn geplante Maßnahmen beziehungsfördernd und -gestaltend wirken sollen, wird das Wie wichtiger als das Was. Es geht nicht darum möglichst viele beziehungsgestalterische Maßnahmen anzubieten, sondern sich damit zu befassen, wie diese Angebote gemeinsam mit dem Menschen mit Demenz realisiert werden können.

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Gute Planung fördert die Beziehung zu AngehörigenGute Planung fördert die Beziehung zu Angehörigen

Für die Versorgung von Bewohnern stationärer Einrichtungen sei eine gute Zusammenarbeit zwischen Pflegenden und Angehörigen wichtig, sagt Stephan Kostrzewa, Leiter des Instituts für palliative und gerontopsychiatrische Interventionen in Mülheim an der Ruhr. Das erfordere ein professionelles Konzept zur Angehörigenarbeit.

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Dialogzentrum widmet sich WissenstransferDialogzentrum widmet sich Wissenstransfer

Das in Osnabrück neu gegründete Dialogzentrum Leben im Alter (DZLA) nimmt die Wissenszirkulation der gesamten gerontopsychiatrischen Versorung in den Fokus. Ziel sei es, so die Initiatoren, das Wissen aus den Bereichen Pflegepraxis und -forschung zusammenzuführen.

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Betreuungsassistenten sind Anker im SterbeprozessBetreuungsassistenten sind Anker im Sterbeprozess

Betreuungskräfte verbringen viel Zeit mit den Bewohnern und begleiten sie oft eng in der Sterbephase. Doch längst nicht alle sind für diese Aufgabe gerüstet. Ein Konzept zur Sterbebegleitung, das die Betreuung einbezieht, hilft, reicht aber allein nicht aus.

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Verlorene Kontrolle zurückgewinnenVerlorene Kontrolle zurückgewinnen

Eine Stuhlinkontinenz ist für die Betroffenen sehr belastend. Pflegefachpersonen können dazu beitragen, eine Stuhlkontinenz zu fördern, sagt Kontinenzexpertin Dr. Daniela Hayder-Beichel. Dazu gehören neben einer ausführlichen Anamnese individuelle Maßnahmen von der Stuhlregulierung bis zum Einsatz von Hilfsmitteln.

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Routine-Kontrollgänge sind in der Nacht zu vermeidenRoutine-Kontrollgänge sind in der Nacht zu vermeiden

Nächtliche Kontrollgänge in Bewohnerzimmern sind nur gerechtfertigt, wenn sie fachlich erforderlich oder vom Bewohner gewünscht sind. Darauf verweist Rechtsanwalt Prof. Ronald Richter: "Bloße Routine-Kontrollgänge sind zu vermeiden. Sie führen zu unnötiger Arbeitsbelastung und möglicherweise zu einer Störung des Schlafs der Bewohner."

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Pflegebetrug: Razzien in München und AugsburgPflegebetrug: Razzien in München und Augsburg

Bei einer außergewöhnlich umfangreichen Aktion gegen Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen haben Ermittler am 23. Oktober im Raum München und Augsburg mehr als 210 Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht. 13 Beschuldigte wurden festgenommen und sollen demnächst dem Haftrichter vorgeführt werden.

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Sozialer Dienst im ZwiespaltSozialer Dienst im Zwiespalt

Eine zunehmend funktionale Pflegeausrichtung könne dem Zwischenmenschlichen immer weniger Platz bieten, ist Georg Brinkmann überzeugt. Der Bonner Sozialdienstleiter, Musiker und Altenheimclown sieht den Sozialen Dienst, der diese Lücke füllen soll, somit in einem Widerspruch.

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Mit gezieltem Training Stürze verhindernMit gezieltem Training Stürze verhindern

Da Senioren leichter an ihre Kapazitätsgrenzen stoßen, benötigen natürliche und automatisierte Bewegungsformen mehr Aufmerksamkeit. Dabei ist das Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht unter Gleichgewichtsanforderungen sehr effektiv. Dieses sollte vielfältig, variantenreich und alltagsnah erfolgen.

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