Indikatorengestützte Qualitätsprüfung: Der neue "Pflege-TÜV"

Sie wurde lange mit Spannung erwartet und steht nun in den Startlöchern: Die neue indikatoren­gestützte Qualitätsprüfung und -darstellung in der stationären Altenpflege. Pflegeheime haben ein Zeitfenster von Dezember 2018 bis Ende August 2019 für die Umsetzung und Schulung des neuen Verfahrens einschließlich der Erhebungsinstrumente.

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Universität Bremen ermittelt Personalbedarf in Heimen

Wie viele Pflegekräfte für eine bedarfsgemäße Pflege tatsächlich nötig sind, wird derzeit von der Universität Bremen bundesweit in 56 stationären und zwölf teilstationären Pflegeeinrichtungen mit insgesamt rund 2.500 Bewohnern ermittelt. Eine der Einrichtungen ist das katholische Altenzentrum St. Josefshaus in Witten-Herbede.

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Immer mehr Menschen in Bayern melden schlechte Qualität in der Pflege

Mangelnde Fachkenntnisse der Pfleger, Personalmangel auf der Station, Abrechnungsbetrug in der Intensivpflege, Sprachbarrieren mit ausländischen Pflegern - immer mehr Menschen in Bayern melden schlechte Qualität in der Pflege. Im vergangenen Jahr gingen 461 Beschwerden beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) ein.

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Rebe

Fachlich, rechtlich und mit einem kulinarischen Paukenschlag startet der Häusliche Pflege Managertag in Würzburg. Die Teilnehmer können optional am Vorabend (17. September) ein kostenloses weinkulinarisches Vorabend-Seminar unter dem Titel "In vino veritas" mit Prof. Ronald Richter besuchen.

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Verbände und Experten machen Druck beim Thema Pflege-TÜV

Sozialverbände und Experten fordern mehr Tempo bei der Reform des Pflege-TÜV. "Pflegedienste und Heime werben noch immer mit den Traumnoten des Pflege-TÜVs", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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Experten einig: Schmerz interdisziplinär angehen

Damit Pflegekräfte und Ärzte Schmerzen bei Heimbewohnern besser erkennen, einschätzen und schließlich auch behandeln können, hat eine interdisziplinäre Expertengruppe eine S3-Leitlinie zum Thema "Schmerz-Assessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe" entwickelt.

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Heimbewohner sind  häufiger dehydriert als ambulant Betreute

Der Gesundheitszustand von zu Hause betreuten Pflegebedürftigen ist nach einer Studie oft besser als der von Pflegeheimbewohnern. Das ergab ein Auswertung von Daten bei der Krankenhausaufnahme. Demnach wurde eine Dehydrierung bei Pflegeheimbewohnern etwa 30 Prozent häufiger festgestellt als bei zu Hause von einem Pflegedienst Betreuten.

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Pflege im Heim hat kein gutes Image

Wie aus einer am Montag in Stuttgart veröffentlichten Umfrage des Südwestrundfunks (SWR) hervorgeht, hat insbesondere die Pflege im Heim kein gutes Image: 80 Prozent der Befragten haben wenig oder gar kein Vertrauen in die dortige Pflegekompetenz.

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Pflegeheime weisen große Qualitätsunterschiede auf

Bei der Gesundheitsversorgung in Pflegeheimen gibt es weiter erhebliche Qualitätsunterschiede. Problematisch sind teils zu viele wund gelegene Bewohner, zu lange Verordnungen kritischer Medikamente und häufige Krankenhaus-Einweisungen. Das hat der "Pflege-Report 2018" ergeben, eine Studie des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

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Große Qualitätsunterschiede zwischen Pflegeheimen

Bei der Gesundheitsversorgung in Pflegeheimen gibt es laut einer Studie erhebliche Qualitätsunterschiede. Problematisch sind teils zu viele wund gelegene Patienten, längere Verordnungen kritischer Medikamente und häufige Krankenhaus-Einweisungen. Das ergab eine Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO).

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Personalmix in Pflegeheimen noch nicht etabliert

Kürzlich hat in Stuttgart das Abschlusstreffen des Projektes "Multiprofessioneller Personalmix in der Langzeitpflege" (PERLE) stattgefunden. Die Studienergebnisse zeigen, dass sich der Personalmix in Heimen bisher noch nicht etabliert hat.

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Weidner: Kommunen sollen Pflegeberatung übernehmen

Die Beratung Pflegebedürftiger muss nach Ansicht des Experten Frank Weidner stärker in die Hände der Kommunen gelegt werden. Zwar bieten die bestehenden Pflegestützpunkte unabhängige Beratung. Doch die Versorgung mit diesen Beratungsstellen ist je nach Bundesland regional sehr unterschiedlich.

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