Wissenschaftler wehren sich gegen Methoden-Vorwürfe

Der Studie "Unternehmerisches Wagnis in der stationären Pflege", die im Auftrag des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) erstellt wurde, wird in einem Gutachten der AOK erhebliche methodische Defizite vorgeworfen. Dabei sollte die Studie den Akteuren bei den Pflegesatzverhandlungen eine solide Basis bieten.

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Diskussion über Lohnerhöhungen in der Altenpflege

Angesichts des Personalmangels in Altenheimen fordert der Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte. Es könne nicht sein, dass im Handwerk höhere Löhne gezahlt würden als in der Pflege, sagte Westerfellhaus am Freitag im Deutschlandfunk.

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Dorea ist jetzt auch in Baden-Württemberg aktiv

Mit der Übernahme von vier Seniorenheimen im Kreis Murrhardt ist das Pflegeunternehmen Dorea nun auch in Baden-Württemberg aktiv. Die vier Seniorenheime verfügen über 440 Pflegeplätze und beschäftigen rund 380 Mitarbeiter.

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Staatsrechtler gegen Verfassungsänderung

Der Berliner Staatsrechtler Christian Pestalozza hat sich gegen eine Grundgesetzänderung zur Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht ausgesprochen. Eine solche Pflicht nur für junge Frauen und Männer "verstieße in krasser Weise gegen die Gleichheit aller", sagte der Professor für Staatsrecht an der Freien Universität Berlin.

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Künstliche Intelligenz kann die Arbeit von Pflegenden unterstützen

Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) kann die Arbeit in der Pflege in den nächsten Jahren grundlegend verändern und attraktiver machen. Das hat die Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek bei ihrem Praxisbesuch in der Pflegeeinrichtung Marienhof in Hörstel im Kreis Steinfurt betont.

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Versorgung: Neue Bedarfe erfordern neue Konzepte

Es gibt immer mehr Bewohner in Pflegeheimen, die gerontopsychiatrisch verändert sind. Eine aktuelle Studie zu Verhaltensauffälligkeiten in der stationären Langzeitpflege unterstreicht den Handlungsbedarf und dass es mit dem Einsatz von Betreuungskräften nicht getan ist. Braucht es einen Zuschlag auf Bundesebene?

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Eigenanteile im Heim wachsen weiter an

Ein Platz im Pflegeheim kostet jedes Jahr mehr. Im Bundesdurchschnitt müssen Pflegebedürftige inzwischen 1.800 Euro im Monat selbst bezahlen. Die Unterschiede sind von Region zu Region aber erheblich. Das hat eine Erhebung des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) ergeben.

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Für Pflegebedürftige hat die seit einem Jahr regierende schwarz-gelbe Koalition in Nordrhein-Westfalen nach Überzeugung des Sozialverbands VdK Rückschritte gebracht. Der bewährte Grundsatz "ambulant vor stationär" sei von der CDU/FDP-Regierung aufgegeben worden, kritisierte der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge kürzlich in Düsseldorf.

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Das sind die Gewinner

Das Deutsche Institut für Service-Qualität, ein Marktforschungsinstitut mit Sitz in Hamburg, hat neun große Anbieter von Seniorenresidenzen getestet.

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Drei Milliarden Euro für die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml (CSU) setzt auf die Digitalisierung, um die medizinische und pflegerische Versorgung der Menschen in Bayern weiter zu verbessern. Bayern wird deswegen mehrere Milliarden investieren, heißt es laut Pressemitteilung des Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

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Altenheim-Betreiber muss für Umzug und Mehrkosten aufkommen

Vor drei Jahren musste das Seniorenzentrum Haus Dottendorf in Bonn schließen. Nun hat das Bonner Landgericht entschieden, dass der Betreiber für Umzug und Mehrkosten der Unterbringung aufkommen muss. Allerdings bei Weitem nicht so viel, wie von den Klägern gefordert worden war.

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Experten einig: Schmerz interdisziplinär angehen

Damit Pflegekräfte und Ärzte Schmerzen bei Heimbewohnern besser erkennen, einschätzen und schließlich auch behandeln können, hat eine interdisziplinäre Expertengruppe eine S3-Leitlinie zum Thema "Schmerz-Assessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe" entwickelt.

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