Kassenärzte warnen vor Gefährdung von Hausbesuchen

Die Kassenärzte dringen auf spürbar mehr Geld für Hausbesuche, um das Angebot wirtschaftlich aufrechterhalten zu können. "Wenn wir die Vergütung für Hausbesuche nicht deutlich anheben, werden sie perspektivisch nicht mehr stattfinden können", sagte der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, der dpa.

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Starre Sektorengrenzen abbauen

Das Gesundheitssystem soll in Baden-Württemberg in den kommenden Jahren besser vernetzt werden. Daher fördert das Land sechs sektorenübergreifende medizinische Projekte der Stadt- und Landkreise mit 250000 Euro.

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Fernsehlotterie gibt 44 000 Euro

Das St. Johannisstift hat von der Deutschen Fernsehlotterie eine Fördersumme von 44 000 Euro erhalten, die für den Sinnes- und Demenzgarten des Neubaus Carl Böttner-Haus verwendet wird.

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Videospiele in Pflegeheimen sollen Gesundheit fördern

Pflegebedürftige Menschen sollen mit speziell dafür entwickelten Videospielen ihr Gedächtnis und ihre Beweglichkeit trainieren. Das ist die Grundidee eines Pilotprojektes, das Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) am Mittwoch in Kiel in einem Pflegeheim vorstellte.

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Präventionsprojekte auf Fachtagung vorgestellt

Die Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen (LVG & AFS Nds. e.V.) hat gemeinsam mit der Barmer Pflegekasse das Projekt "Gesundheitsförderung für Bewohner in stationären Pflegeeinrichtungen" aufgelegt. Auf einer Fachtagung stellten die fünf beteiligten Häuser aus dem Raum Hannover ihre Projekte vor.

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Teilhabe durch Digitalisierung

Bayerns Sozialministerin Kerstin Schreyer (CSU) sieht in der zunehmenden Digitalisierung eine Chance, die gesellschaftliche Teilhabe aller Bürger zu verbessern. "Moderne Technik wird aber niemals menschliche Zuwendung ersetzen", sagte sie bei der Eröffnung der Fachmesse ConSozial am Mittwoch in Nürnberg.

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Potenzial der Rehabilitation von Pflege

Die FDP-Bundestagsfraktion erkundigt sich in einer kleinen Anfrage nach dem Potenzial der Rehabilitation, um den Pflegenotstand zu lindern. Ihrer Meinung nach werde dieses in Deutschland vielfach unterschätzt.

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Düfte sind Frischzellenkur fürs Gehirn

Älteren Menschen fällt es schwerer, Gerüche zu identifizieren. Demenzbetroffene verlieren einen Großteil ihrer Riechleistung noch bevor andere kognitive Fähigkeiten nachlassen. Ein Riechtraining mit ätherischen Ölen wirkt anregend auf den Hirnstoffwechsel und hilft, Erinnerungen zu wecken.

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Zahngesundheit bleibt oft auf der Strecke

Wenn ältere Menschen pflegebedürftig werden, bleibt die Zahngesundheit nach Medizinerangaben oft auf der Strecke. Am heutigen Tag der Zahngesundheit (25. September) machen Zahnärzte bundesweit in vielen Veranstaltungen auf das Thema Mund- und Zahngesundheit bei Handicap und bei Pflegebedarf aufmerksam.

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Polymedikation verschärft Ernährungsdefizite

Viele ältere Menschen nehmen bereits eine unzureichende Menge an Vitaminen und Mineralstoffen über die Nahrung auf. Wenn dann noch Mikronährstoffe über die Medikamente entzogen werden, kann es zu Mangelerscheinungen kommen.

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Bewohner gestalten Alltag so weit wie möglich selbst

Zum Pflegeheim "Am Pfarrgarten" im baden-württembergischen Willstätt gehört seit rund einem Jahr eine ambulant betreute Wohngruppe für "Junge Pflege". Um den jungen Menschen ein bedürfnisgerechtes Umfeld zu bieten, ist eigens dafür ein Neubau entstanden – mit neuen Möglichkeiten für die Soziale Betreuung.

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Kostenlose Lernplattform mit Bewegungsübungen

Das Gemeinschaftsprojekt "WHOLE" unter Leitung des Instituts für Sportwissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) bietet auf einer kostenlosen Lernplattform über 350 einfache Bewegungsübungen für pflegebedürftige Menschen auf Video an, außerdem Informationen und Ernährungstipps zu relevanten Themen im Alter.

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Mit Kinaesthetics die Mobilität verbessern

Die Pflegereformen haben die Förderung der individuellen Mobilität in den Fokus gerückt. Hierfür ist das Kinaesthetics-Konzeptsystem ein geeignetes Instrument, da seine Anwendung das Erkennen von Bewegungsressourcen, die Eigenwahrnehmung in der Bewegung und die wirksame Gestaltung von Aktivitäten unterstützt.

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Training mit wissenschaftlicher Betreuung

Das Zentrum für Prävention und Sportmedizin der TU München entwickelt in den nächsten sechs Monaten ein ganzheitliches Programm für körperliches Training in Senioreneinrichtungen. Unter dem Namen "bestform. Sport kennt kein Alter" ist es mit 50 Bewohnern des KWA Stifts Rupertihof und des Diakoniewerks München gestartet.

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