Tiere können Sterbebegleitung erleichternTiere können Sterbebegleitung erleichtern

Sheltie-Rüde Merlin lag in der letzten Sterbephase bei einer Bewohnerin, die ihn besonders gerne mochte, mit auf dem Bett.

Foto: Werner Krüper, Foto vor der Corona-Krise aufgenommen

Carina Wrobel, stellvertretende Betreuungsleitung der Einrichtung im Kreis Stormarn hat diesen Sommer ihre Ausbildung zur Fachkraft für Tiergestützte Intervention abgeschlossen. Mit ihrem Sheltie-Rüde Merlin, aber auch mit Kaninchen und Meerschweinchen, sorgt sie jedoch schon seit vielen Jahren für Wohlbefinden bei den Bewohnern.

Im Sterbebegleitungskonzept des Hauses gibt es drei Sterbephasen. Sterbephase I kann bis zu zwölf Monate dauern, Sterbephase II bis zu zwei Monate und die III. Sterbephase beträgt fünf Tage. In der Sterbephase I unterscheiden sich die tiergestützten Angebote oder die tiergestützte Therapie nicht von Angeboten außerhalb der Sterbebegleitung. „In der letzten Sterbensphase können beispielsweise einzelne oder auch mehrere Kaninchen eingesetzt werden“, erläutern Wrobel und ihr Kollege und Psychologe Roberto Rotondo im Interview in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Die Kaninchen werden ins Bett gesetzt, können…


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