Uni Bamberg eröffnet High-Tech-Labor für Schmerz- und Demenzforschung

Wie erleben Menschen mit Demenz und sprachlichen Beeinträchtigungen Schmerzen und was kann dagegen getan werden? Foto: Natasa/AdobeStock

Unter anderem messen zwölf Kameras, fünf Mikrofone, ein mit Sensoren ausgestatteter Boden und einige Körpersensoren Gesichtsausdruck, Körperbewegung, Laute sowie vegetative Parameter wie Herzrate oder Blutdruck der Testperson.

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml sagte anlässlich der Eröffnung am Montag in München, an der sie wegen der aktuellen Entwicklung beim Thema Coronavirus nicht teilnehmen konnte: “Das Projekt geht einen innovativen Weg in der Weiterentwicklung des Verständnisses für Schmerzempfinden und Schmerzäußerungen demenzkranker Menschen. Mein Ziel ist es, eine an den Bedarfen orientierte medizinische Versorgung, Betreuung und Pflege sicherzustellen.”

Im Rahmen der Bayerischen Demenzstrategie fördert das Ministerium mit 143.000 Euro das Forschungsprojekt ‘Schmerz und Alltagspraxis bei Menschen mit Demenz’, das erfassen soll, wie Menschen mit Demenz sowie sprachlichen Beeinträchtigungen Schmerzen erleben und was…


Vollständigen Artikel lesen