Universität Bremen ermittelt Personalbedarf in HeimenUniversität Bremen ermittelt Personalbedarf in Heimen

Jeder Handgriff, den Pfleger Ulrich Schwarz (rechts) für Anna Lippert tut, wird von Datenerheber Andreas Heimann-Heinevetter dokumentiert. Foto: Achim Pohl / Bistum Essen

Hintergrund ist das zweite Pflegestärkungsgesetz, das ein bundesweit einheitliches Bemessungssystem vorsieht . Davon erhoffen sich alle Beteiligten eine realistischere Personalausstattung.

Im St. Josefshaus sieht es vergleichsweise gut aus: 80 Bewohner werden von 40 Pflegekräften in Voll- und Teilzeit gepflegt, die Fachkräftequote liegt bei 65 Prozent, alle Planstellen sind besetzt. Dennoch, sagt Pflegedienstleitung Hedwig Deppe, kranke die Bedarfsplanung daran, dass Gespräche, Fallbesprechungen oder Konfliktbewältigung ebenso wenig wie die Pallliativversorgung im Zeitplan berücksichtigt seien und damit bezahlt würden; sie würden lediglich im Rahmen der Pflegedokumentation pauschal…


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