Verbände kritisieren Änderungen im Entwurf

Die künftige Altenpflegeausbildung kommt schlecht weg bei einigen Verbänden. Foto. Krüper

Der Deutsche Pflegerat sprach von einer “Abwertung der Altenpflegeausbildung, die sich in den Kompetenzbeschreibungen zeigt”. Altenpfleger könnten somit keine sogenannten Vorbehaltstätigkeiten ausüben und in der Folge nur an der Seite einer Pflegefachkraft arbeiten. Dies werde nicht zur Steigerung der Attraktivität des Berufs führen und auch nicht zu einer besseren Bezahlung, warnte der Verband.

Die kirchlichen Sozialverbände Caritas und Diakonie werteten die Verordnung als “wesentlichen Beitrag zu einer zukunftsfähigen und qualitativ hochwertigen Pflegeausbildung”. Die Auszubildenden würden befähigt, Wissen fachbezogen wie auch fachübergreifend zu erwerben, zu vertiefen und anzuwenden. In einer Ausbildung, die Spezialisierungen zulasse, müssten die Anforderungen an die Absolventen jedoch gleich gehalten werden. Diesem Anspruch genüge die künftige Ausbildung zum Altenpfleger nicht. Kompetenzniveaus dürften nicht abgesenkt werden, um die…


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