Verdi setzt sich für bessere Bezahlung ein

Hamburgs Beschäftigte in der Altenpflege sollen zum “Verdi-Aktionstag Altenpflege” ihre Ideen für eine bessere Pflege und Forderungen an die Politik fotografisch festhalten.

Foto: Werner Krüper

Verdi wolle daran erinnern, dass die Bedingungen für gute Pflege durch die Abschaffung des arbeitsfreien Buß- und Bettages 1994 nicht besser geworden seien, teilte Verdi Hamburg mit. Durch die Streichung des Feiertags und Mehrarbeit der Arbeitnehmer sollte die Belastung für die Arbeitgeber durch die Beiträge zur Pflegeversicherung ausgeglichen werden. Bei einer Tagung von Betriebsräten und Mitarbeitervertretungen wollen die Teilnehmer am Mittwochvormittag mit Hamburgs Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) über die Arbeitsbedingungen in der Pflege diskutieren. Von 145 Pflegeheimen in der Stadt hätten nur 20 einen Tarifvertrag, von 360 Pflegediensten seien es nur zehn, berichtete Gewerkschaftssekretär Norbert Proske. Insgesamt seien 22 000 Beschäftigte aufgerufen, ihre Ideen für eine bessere Pflege und Forderungen an die Politik im Foto festzuhalten, ergänzte er. Diese will Verdi im Internet veröffentlichen. (dpa)


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