Versorgung: Neue Bedarfe erfordern neue Konzepte

Schon seit vielen Jahren steigt die Zahl der Heimbewohner mit psychischen Problemlagen und Verhaltensweisen, die einen Hilfebedarf auslösen. Verantwortlich dafür ist nicht nur die demografische Entwicklung, sondern auch der Umstand, dass alte Menschen mit psychischen oder neurologischen Erkrankungen länger in der häuslichen Umgebung versorgt werden als in früheren Zeiten. Der Einzug in eine stationäre Einrichtung verschiebt sich damit immer mehr in späte Krankheitsstadien. Das wiederum führt zu immer höheren fachlichen Anforderungen, aber auch zu mehr Alltagsproblemen in stationäre Pflegeeinrichtungen, so Dr. Klaus Wingenfeld, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld. Ein gemeinsames Projekt des Bielefelder Instituts für Pflegewissenschaft (IPW) und des Deutschen Verbands der Leitungskräfte für die Alten- und Behindertenhilfe e. V. (DVLAB e.V.) gibt Aufschluss über die aktuelle Situation. Anlass zur…


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