Vertragspreise bei Hilfsmitteln bleiben ein Problem

Die Vertragsgestaltung insbesondere im Bereich der aufsaugenden Inkontinenz-Versorgung bleibt ein großes Problem, beklagt der BVMed. Foto: Krüper

Diese soll quasi “einen Ausschreibungsvertrag durch die Hintertür” geschlossen haben, so die Experten des BVMed-Fachbereichs “Aufsaugende Inkontinenzversorgung” (FBI-H). Im aktuellen Fall soll die DAK einen neuen Vertrag für aufsaugende Inkontinenz-Versorgung von 11,89 Euro netto mit anfangs nur zwei Vertragspartnern geschlossen haben. Die durchschnittliche Monatspauschale für eine häusliche Versorgung lag Anfang 2018 bei rund 17,70 Euro netto.

Die vorherige DAK-Ausschreibung für aufsaugende Inkontinenz sei am 30. September 2018 ausgelaufen. Der neue Vertrag konnte erst ab dem 18. September 2018 abgerufen und geprüft werden. Vor diesem Termin schrieb die Krankenkasse aber bereits ihre Versicherten an und verwies auf die zwei originären Vertragspartner. Dies ist eindeutig unzulässig, weil hier Vertragsabschlüsse vor der Veröffentlichung des Vertrags getätigt wurden, so die Experten von BVMed.

Zwar habe es in dem Schreiben der DAK einen…


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