Viele Fortschritte

In der Heimversorgung gibt es weiterhin Probleme in den Bereichen Schmerzerfassung und Wundversorgung. Das belegt der jetzt veröffentlichte fünfte Pflege-Qualitätsbericht des Medizinischen Dienstes des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen (MDS).

Abbildung: MDS

In der Heimversorgung hapert es gemäß dem Bericht vor allem bei der Schmerzerfassung und der Wundversorgung. “Wenn die Schmerzerfassung nicht systematisch erfolgt, dann können Medikamentengaben nicht angepasst werden”, sagte MDS-Geschäftsführer Dr. Peter Pick. Bei 37,1 Prozent der Bewohner sei nach den aktuellen Zahlen eine Schmerzerfassung notwendig gewesen, erfolgt sei sie nur bei 82,1 Prozent der Betroffenen. Im Umkehrschluss sei also bei 17,9 Prozent der Betroffenen weiterhin keine Schmerzeinschätzung erfolgt.

Auch bei der Wundversorgung zeigt sich Pick nicht zufrieden: “Bei jedem vierten Pflegebedürftigen ist sie nicht nach dem aktuellen Wissensstand erfolgt.” Bei 6 Prozent der Bewohner sei eine Wundversorgung erforderlich gewesen. Bei 75,6 Prozent dieser Personen sei sie nach aktuellem Wissenstand erfolgt; bei 24,4 Prozent hingegen seien Maßnahmen wie Druckentlastung und hygienische Anforderungen nicht im erforderlichen Maße umgesetzt…


Vollständigen Artikel lesen