Wagniskapitals für innovative soziale Start-ups

Der Bundesvorsitzende der Grünen, Robert Habeck. Foto: Nadine Stegemann

Bestehe mehr Bedarf, könnten sich auch mehrere Gründer zusammenschließen. Bei Erfolg solle das Kapital dann zurückgezahlt werden. Diese Kontrolle am Ende statt am Anfang eines Projektes würde viele bürokratische Hürden ersparen und Innovationen fördern.

Zudem müsse im Bereich der Wohlfahrt auch über neue Rechtsformen nachgedacht werde, sagte Habeck. Bisher werde streng zwischen kommerziellen und nichtkommerziellen Unternehmen differenziert. Es könne aber auch dem sozialen Fortschritt dienen, wenn eine gute soziale Idee umgesetzt und ein Geschäftsmodell daraus gemacht werde, sagte Habeck. Unterstützung bekam Habeck für seinen Vorschlag auch von Christian Dopheide vom Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland. Derzeit gingen viele Preisverhandlungen in der Wohlfahrt nur von einer reinen Kostenerstattung aus. “Auch soziale Unternehmen müssen Gewinn machen, um in Zukunft investieren zu können”, betonte er.

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