Weniger Todesfälle dank multiprofessioneller Teams

Risikofaktor Sturz: Laut einer neuen Studie lässt sich bei einem Oberschenkelhalsbruch die Sterblichkeit alter Menschen um mehr als 20 Prozent senken, wenn die Betroffenen von Beginn an von einem Team aus Unfallchirurgen, Geriatern, Physiotherapeuten und Pflegekräften behandelt werden.

Foto: Krüper

Untersucht wurden in der Studie “Prävention, Therapie und Rehabilitation osteoporotischer Frakturen in benachteiligten Populationen” (PROFinD) alte Menschen, die zwischen dem 1. Januar 2014 und dem 31. März 2016 eine Hüftfraktur erlitten hatten und ins Krankenhaus eingeliefert worden waren. Die Untersuchung förderte interessante Details zutage. So ist laut Studie in den ersten vier Wochen nach einer Hüftfraktur im Alter das Risiko, an den Folgen zu sterben, in einem Krankenhaus ohne spezielles Management um 22 Prozent höher als in einer Klinik mit multiprofessionellen Teams. Würden sich in jedem Krankenhaus Unfallchirurgen, Altersmediziner, Physiotherapeuten sowie Sozial- und Pflegedienste für die Behandlung eines Oberschenkelhalsbruchs zusammentun, ließen sich pro Jahr rund 4.000 Todesfälle vermeiden, errechneten die Autoren.

Hüftfrakturen wie ein Oberschenkelhalsbruch sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie (
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