Wenn wir sagen, wir kommen morgen nicht, dann muss die Politik reagierenWenn wir sagen, wir kommen morgen nicht, dann muss die Politik reagieren

Alexander Jorde im Jahr 2017 in der ARD-Wahlarena. Hier konfrontierte der Pflege-Azubi die Bundeskanzlerin mit den Zuständen in der Pflege. Foto: Screenshot der Sendung „ARD Wahlarena“

Bei der Präsentation seines Buches kritisierte er, die Koalition aus Union und SPD habe bisher nur Untergrenzen eingeführt – und dies auch nur für wenige Bereiche im Krankenhaus. Das reiche nicht. Mehr Pflegekräfte werde es nur geben, wenn sie endlich angemessen bezahlt würden und sich ihre Arbeitsbedingungen verbesserten, unterstrich Jorde. Von seinen Kolleginnen und Kollegen forderte er, sich zu Wort zu melden, gewerkschaftlich zu organisieren und für den eigenen Beruf einzusetzen. „Wenn wir sagen, wir kommen morgen nicht, dann muss die Politik reagieren“, sagte Jorde. Der heute 22-Jährige, der im Sommer sein Examen macht, war bekanntgeworden, als er Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im September 2017 in der ARD-Sendung Wahlarena mit unhaltbaren Zuständen in der Pflege konfrontierte und mehrfach nachfragte, was sie daran ändern wolle.

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