Westbalkanregelung wird verlängert – bpa kritisiert festes Kontingent

Die “Westbalkanregelung” ermöglicht den Staatsangehörigen von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien, dass sie unabhängig von einer formalen Qualifikation zur Erwerbstätigkeit nach Deutschland einreisen dürfen. Foto: Susanne El-Nawab

Das Bundeskabinett hat am 26. August 2020 die Sechste Verordnung zur Änderung der Beschäftigungsverordnung verabschiedet. Damit soll die sogenannte Westbalkanregelung bis 2023 verlängert werden. Diese ermöglicht den Staatsangehörigen von Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro und Serbien, dass sie unabhängig von einer formalen Qualifikation zur Erwerbstätigkeit nach Deutschland einreisen dürfen, wie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mitteilt. Neu eingeführt wird ein Kontingent für bis zu 25.000 Personen jährlich.
Damit können weiter Pflegekräfte vom Westbalkan von deutschen Unternehmen angeworben werden – zumal in vielen Bundesländern ein erheblicher Personalmangel besteht und sich entsprechende inländische Bewerber und Bewerberinnen nicht finden lassen, so der bpa. “Wir sind erleichtert über diese Entscheidung, die wir seit längerer Zeit gefordert haben”, sagt bpa-Präsident Bernd Meurer.

Das auf…


Vollständigen Artikel lesen