Wie Betreuende mit Erinnerungsbüchern Nähe schaffenWie Betreuende mit Erinnerungsbüchern Nähe schaffen

Ein ausgefüllter Biografiebogen hilft in der Bewohnerakte wenig, denn Erinnerungsarbeit muss gelebt werden. Dazu sind individuelle Erinnerungsbücher ideal.

Foto: Regina Kahlbohm

Das Erinnerungs- oder Lebensbuch ist ein Sammelsurium aus wichtigen Stationen des Lebens. Bilder und Texte zeigen, was im Leben des Einzelnen wichtig war. ­Gemeinsam mit dem Betreuten haben Betreuende die Möglichkeit einzutauchen. In diesen Büchern wird die persönliche Lebensgeschichte festgehalten. Je nach Fähigkeiten, kann der Betreute das Buch – eventuell mit Hilfe des Teams – selbst gestalten, oder ein naher Angehöriger übernimmt dies. Fotos, Zeichnungen und Abbildungen illustrieren das Buch.

„Diese Bücher können insbesondere in Zeiten eingesetzt werden, wenn es jemandem nicht gut geht. Unruhezustände lassen sich verringern, wenn es gelingt, Demenzkranke aus dem Jetzt in Zeiten zu entführen, die schön und sicher waren“, weiß Betreuungskoordinatorin Regina Kahlbohm. Sie hat im AWO Seniorenzentrum Kenten/Bergheim mit solchen Büchern gute Erfahrungen…


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