Wie Betreuende sich und andere stabilisierenWie Betreuende sich und andere stabilisieren

Wenn Ängste oder Traurigkeit überhand nehmen, kann es helfen, sich auf das zu konzentrieren, was im Moment wahrzunehmen ist.

Foto: AdobeStock/Michael Jung

Das, was wir nicht beeinflussen können – die Situation – sollten wir akzeptieren und nicht zu oft innerlich oder in Gesprächen thematisieren, zum Beispiel den Ärger über unvorsichtiges Verhalten anderer. Das empfiehlt Diplom-Psychologin Cathrin Otto. „Darauf haben wir keinen Einfluss. Das, worauf wir Einfluss haben, sind in erster Linie unser eigenes Verhalten und unsere Gedanken“, schreibt Otto in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Sie empfiehlt Betreuenden, sich beispielsweise zu distanzieren, wenn im Team Schreckensszenarien breitgetreten werden. Solche Gespräche verstärken laut Otto die Angst. „Auch sollten wir steuern, wie viel Information aus den Medien uns wirklich guttut.“ Auch die eigene Sprache spiele eine Rolle: Formulierungen wie „Katastrophe“, „schrecklich“ oder „Panik“ könne man durch…


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