Wünsche und Bedürfnisse behutsam ermitteln

Wer möchte, hat im Rahmen eines individuellen Gesprächsprozesses die Möglichkeit, seinen aktuellen oder mutmaßlichen Willen oder eine Patientenverfügung mit Vorsorgevollmacht zu formulieren.

Foto: Werner Krüper

Sie wurde im Gesetz zur Hospiz- und Palliativversorgung geregelt (§ 132 g SGB V) und am 13.12.2017 konkretisiert.

Wilhelm Oesterschmidt ist als GVL-Berater des Trägers für insgesamt sechs Einrichtungen und damit für etwa 400 Bewohner Ansprechpartner. Er weiß: GVL kann nicht mal eben schnell abgewickelt werden. Sie brauche Zeit, Geduld und Empathie, wie er in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Altenpflege schreibt. In ihrer GVL-Verfahrensanweisung hat die Evangelische Altenhilfe Duisburg deshalb definiert, dass es in ihren Einrichtungen zunächst ein informierendes und aufklärendes Gespräch zu Sinn und Zweck dieses Angebotes gibt. Bei diesem sogenannten Erstkontakt, ganz nach dem Leitsatz “Begegnung von Mensch zu Mensch”, informiert…


Vollständigen Artikel lesen