Wo die Politik Einsparpotenzial sieht

Jahrelang galt der Grundatz “ambulant vor stationär”. Doch durch neue Pflege-Wohnangebote steigen die Belastungen für die Sozialkassen. Foto: Peter Maszlen/AdobeStock

Durch das Kombinieren von Leistungen entstünden Kosten von teilweise mehr als das Doppelte pro Patient für die Sozialkassen als in klassischen Pflegeheimen, so die Zeitung. Das Handelsblatt beruft sich auf eine interne Studie des Gesundheitsministeriums. So sollen die Mehrausgaben für die Kranken- und Pflegeversicherung durch die verstärkte Nutzung dieser Kombination alleine für das Jahr 2017 auf 225 bis 700 Millionen Euro betragen.

Der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel (CDU), sagte gegenüber dem Deutschlandfunk vergangene Woche, dass zurzeit viele Einrichtungen entstünden, wo betreutes Wohnen mit Tagespflege kombiniert wird. “Das sind eigentlich pseudostationäre Einrichtungen, die die Sozialkassen, also Pflegeversicherung, Krankenversicherung sehr stark belasten, während im Heim nicht die Krankenversicherung zahlt, die Pflegeversicherung einen begrenzten Betrag hat und auch mit steigenden Löhnen die Eigenanteile für die Pflegebedürftigen…


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