Zunahme an depressiven Verstimmungen in häuslicher PflegeZunahme an depressiven Verstimmungen in häuslicher Pflege

„Hohe Belastungen von pflegenden Angehörigen wurden seit langem als ein wichtiger Faktor für Gewalt in der Pflege identifiziert“, erklärt Vincent Horn. Daher sei die Zunahme von Belastungen unter Covid-19 beunruhigend.

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„Hier zeigen sich die negativen Auswirkungen der verhängten Kontaktbeschränkungen“, erklären die Autoren der Studie unter der Leitung von Vincent Horn und Cornelia Schweppe am Institut für Erziehungswissenschaft. So gaben 85 Prozent der Befragten an, dass Besuche von Verwandten, Bekannten oder Freunden aufgrund der Pandemie eingeschränkt wurden. Auch die pflegenden Angehörigen hätten fast zur Hälfte den Kontakt zu der pflegebedürftigen Person eingeschränkt.

„Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass die ohnehin prekäre häusliche Altenpflege unter Covid-19 weitere Zuspitzungen erfährt“, erklärte Schweppe. (dpa)


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